Bahamas - Reisen auf den Bahamas / Die Küche der Bahamas

Bahamas - Reisen und Essen auf den Bahamas

Die Bahamas: Der Inselarchipel der Bahamas ist das Traumziel vieler Touristen. Zahlreiche amerikanische Kreuzfahrtschiffe laufen zumeist die Hauptstadt Nassau auf der Insel New Providence an. Shoppingwütige Touristen finden hier dank fehlender Mehrwertsteuer reiche Auswahl vom billigen T-Shirt bis zum Diamantring. Das gesparte Geld können Sie dann anschließend im Casino verspielen. Weiße Traumstrände und eine erstklassige Hotellerie wie etwa das Luxushotel Atlantis auf Paradise Island sind die perfekte Kulisse, um hier Hochzeit zu feiern oder Flitterwochen zu genießen. Über 25 Nationalparks laden ein, die Tier- und Pflanzenwelt der Bahamas zu erkunden, wie etwa das Andros Barrier Reef, das drittgrößte Korallenriff der Erde. Selbst James Bond war schon hier - "Lizenz zum Töten" und "Casino Royale" wurden auf den Bahamas und in Nassau gedreht.

Die Bahamas waren ursprünglich vom Stamm der Arawak besiedelt, die jedoch im 15. Jh. als Sklaven verschleppt wurden, nachdem Christoph Kolumbus die Inselgruppe entdeckt hatte. Später waren die Bahamas ein Schlupfloch für berüchtigte Freibeuter wie Blackbeard, Calico Jack oder gar die Piratin Anne Bonny. Ein sehr interessantes Museum in Nassau befasst sich mit diesem historichen Abschnitt der Bahamas und lohnt durchaus einen Besuch. Ruhe kehrte erst ein, als die Briten sich die Bahamas als Kolonie aneigneten und den ehemaligen Piraten Woodes Rogers als Gouverneur einsetzten. 1973 wurden die Bahamas unabängig, blieben aber im Commonwealth.



Wer heute nach Nassau kommt, findet durchaus so manche interessante Sehenswürdigkeit, wie etwa die Befestigungsanlagen Fort Charlotte, Fort Montagu und Fort Fincastle oder die Queen's Stairs. Und auf dem Strohmarkt findet jeder ein passendes Souvenir.

Sollten Sie gar über Weihnachten oder Silvester auf den Bahamas verweilen, dann versäumen Sie nicht, sich die Jankanoo-Paraden anzuschauen, die alljährlich am 26. Dezember und am Neujahrstag stattfinden. Sie sind ein typischer Bestandteil der bahamischen Kultur. Der Ursprung dieser farbenprächtigen Paraden in bunten Krepppapier-Kostümen und originellen lokalen Musikinstrumenten wie Trommeln aus Ziegenhaut oder Kuhglocken ist nicht eindeutig. Jankanoo kann eine Verbalhornung des französischen Begriffs "gens inconnu", unbekannte Menschen, also hinter Masken versteckt. Manche Historiker gehen wiederum davon aus, dass sich Jankanoo vom Namen des afrikanischen Sklaven John Canoe ableitet, der im 17. Jahrhundert die Erlaubnis erhalten haben soll, mit anderen Mitsklaven ihre eigenen Feste zu feiern.

Die Bahamas kulinarisch: Die Küche der Bahamas ist heute eine Mischung aus Gerichten und Zutaten, die bereits die ersten Ureinwohner verwendeten wie Kassava, Süßkartoffeln und verschiedene Früchte. Afrikanische Sklaven, Spanier, Briten brachten aus der Heimat ihre traditionellen Gerichte und Zutaten mit, die im Lauf der Zeit an die Gegebenheiten auf den Inseln angepasst und verändert wurden. Beispiele hierfür sind Augen- und Taubenbohnen, Reis, Okra, Yams, Sorghum (eine Hirseart aus Afrika), Kochbananen und Molasse. Wenn Sie wissen möchten, was man auf den Bahamas aß, dann clicken Sie auf die Bahamas Küche.

FAZIT:

Die Bahamas werden zwar bevorzugt von den Amerikanern besucht, doch ein lohnendes Urlaubsziel sind sie auch für Europäer. Badeurlauber und Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten und Feinschmecker werden es lieben, sich durch die Vielfalt von Meeresfrüchten und Fischen hindurchzuprobieren.

Reise-Informationen über die Bahamas

Steckbrief

  • Nassau
  • englisch
  • Bahama-Dollar, 1 Bahama-Dollar = 100 Cents
  • Sechs Stunden zurück zu Deutschland

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie demnächst eine Auswahl interessanter Sehenswürdigkeiten, die immer wieder ergänzt werden.

Nassau: Queen's Staircase

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Nassau: Fort Charlotte

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Nassau: Piratenmuseum

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Nassau: Government House / Regierungsgebäude

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Reiseberichte

Informationen und Themen folgen demnächst.

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Kulturschock

Hier wird es Informationen geben über Do's and Don'ts auf den Bahamas, was ist anders als in Europa, welche Fettnäpfchen sollte man vermneiden und vieles andere mehr.

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Wissen Extra

Hier werden Sie Informationen finden über Spezialthemen, die nicht unbedingt in jedem Reiseführer stehen.

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Bahamas Küche

Kultur und Tradition

Viele Kulturen haben kulinarisch ihre Spuren hinterlassen. Und so manche Obst- und Gemüseart, die es auch auf anderen karibischen Inseln gibt, wurde hier auf den Bahamas zu ganz typischen Gerichten und Spezialitäten zubereitet. Beispiele hierfür sind die Honigbeere (melicoccus bijugatus), Brotfrucht, Platanen. Aus der Conch, einer großen Meeresschneckenart werden die unterschiedlichsten Spezialitäten zubereitet.

Kolumbus brachte auch bis dahin unbekannte Arten auf die Bahamas und damit auch in die gesamte Karibik: Gerste, Weizen, Trauben, Schweine und Kaninchen. Gleichzeitig "exportierte" er eine ihm bis dahin unbekannte Pflanze nach Europa, die die Arawaks Ma-Hiz nannten. Daraus wurde das heutige Wort für Mais.

Akara

Akara ist eine Art Bohnenkuchen, der seinen Ursprung in Afrika hat. Man isst Akara gerne zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Oft wird Akara auch von Straßenhändlern verkauft. Und da es in früheren Zeiten nicht die gleichen Zutaten wie in Afrika gab, mischte man als Ersatz Mehl, gehackte Conch und Limettensaft dazu und so entstanden die "Bahama Conch Fritters".

Avocados

Die ursprünglich in Mexiko und Zentralamerika beheimatete Avocado kam erst mit den spanischen Eroberern auf die Bahamas. Heute ist sie ein wichtiges Nahrungsmittel und wird sowohl für süße als auch herzhafte Zubereitungen verwendet.

Conch - Hurricane Ham

Hierbei handelt es sich um eine besondere Zubereitung der Conch-Muschel. Sie wird zunächst aus der Schale genommen, dann zerstampft und flach gedrückt, das macht sie besonders zart. Anschließend kommt das Muschelfleisch zum Trocknen an die Sonne, wo es im Verlauf von mehreren Tagen die Farbe eines Schinkens annimmt. Sobald es richtig hart geworden ist, ist es mindestens ein Jahr haltbar. Den Namen Hurricane-Schinken bekam es, weil man diese Tätigkeiten immer vor der anstehenden Hurricane-Saison erledigte. Das getrocknete Fleisch diente dann als Nahrungsmittel, wenn die Wirbelstürme die Menschen davon abhielten, Nahrungsmittel auf den anderen Inseln einzukaufen.

Kassava

Die Kassava ist eine sehr stärkehaltige Wurzel und war eines der Grundnahrungsmittel der karibischen Urbevölkerung. Schon als die ersten Europäer auf die Inseln kamen und der mitgeführte Schiffszwieback verdorben war während der langen Reise, griff man dankbar auf das Cassava-Mehl zurück und buk Brot davon. Der Saft der ausgepressten Wurzel wird mit Zimt, Nelken und braunem Zucker vermischt und ist ein wichtiger Bestandteil für den bahamischen Pfeffertopf.

Zitrusfrüchte

Die ersten Samen von Zitrusfrüchten kamen ebenfalls erst mit spanischen und portugiesischen Händlern Anfang des 16. Jh. auf die Bahamas. Sie gediehen hier prächtig und viele Kapitäne, die hier Station machten, luden Zitrusfrüchte ein, um die Mannschaft vor Skorbut zu bewahren. So kamen die Seeleute zu ihrem Spitznamen "Limeys". Aus den Key Limes, einer Limettenart, die hier sehr gut gedeiht, wird der bekannte Key Lime Kuchen hergestellt.

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Spezialitäten

Eine Übersicht der interessantesten Spezialitäten aus der Küche der Bahamas werden Sie hier demnächst finden.

SPEZIALITÄT: Conch Fritters

Conch Fritters sind ein klassisches Nationalgericht der Bahamas. Die große Meeresschnecke wird auch "der Riese ohne Knochen aus dem Ozean" genannt. Und für viele Touristen ist die hübsche große Muschel DAS Sinnbild der Bahamas. Das Fleisch ist so fest mit der Muschel verbunden, dass man sie zuerst aufschlagen und dann das Fleisch abschneiden muss. Für die Conch Fritters wird das feingehackte Muschelfleisch in einen gut gewürzten Teig getaucht und anschließend in heißem Fett frittiert.

SPEZIALITÄT: Journey Bread, Johnny-Bread oder Johnny Cake

Dieses einfache Brot bestand aus Weizen- und Maismehl und hatte den Namen "Tagesbrot", denn die Wanderprediger aus den frühen Zeiten der amerikanischen Kolonien trugen dieses Brot auf ihren Missionsreisen durch das Land mit sich. Auf die Bahamas kam dieses Brot vermutlich durch 5.000 Flüchtlinge, die man aus den neuen Vereinigten Staaten von Amerika ausgewiesen hatte, weil sie weiterhin dem dem König von England die Treue hielten.

SPEZIALITÄT: Conch

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SPEZIALITÄT: Crawfish (eine Krebsart)

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Typische Zutaten

Typische Zutat: Cassava

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Typische Zutat: Black-eyed peas (Augenbohnen)

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Rezepte

Rezept: Mangosalsa mit Brotfrucht-Chips

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Rezept: Brotfrucht, gefüllt und gebacken

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Rezept: Hurricane Ham Stew

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Rezept: Conch Fritters

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